Wir bringen Erfahrungen mit in den Politikunterricht! Erfahrungen, die Ihr nicht habt.
Wir haben Erfahrungen gemacht, die Lehrer*innen nicht haben. Wir bringen Erfahrungen aus unseren Heimatländern, anderen Kontexten und aus anderen sozialen Gruppen und Milieus mit. Gesellschaftliche Probleme sind für uns andere als für Euch! Uns betrifft Zukunft anders als Euch. Unsere Meinungen basieren auf genau diesen Erfahrungen.
Diesen Erfahrungen sollten Lehrerinnen nicht widersprechen, wenn sie keine Ahnung haben. Wir müssen uns besser zuhören, Meinungen austauschen und Erfahrungen miteinander teilen.
Diskussionen, Austausch und Meinungsfreiheit machen Widerspruch, ein wichtiges Ziel politischer Bildung, erst möglich. Denn wir wissen aus unserer Erfahrung: nicht immer wollen Politiker*innen Gutes. Dann müssen wir etwas tun. Nur wenn viele Meinungen zusammenkommen, können wir Politik ändern. Genau diese Diskussionen und das Widersprechen müssen wir auch im Unterricht üben.
Kooperativ und gemeinsam lernen. Nicht top-down.
Wenn man zusammen macht, konkret Aufgaben erledigt und ins Handeln kommt, dann ist man produktiver. Obwohl es vielleicht langsamer ist, lernt man besser in Gemeinschaft statt alleine. In kleinen Gruppen kann man Erfahrungen eher teilen, kann man sich öffnen, kann man sich gegenseitig wirklich verstehen. Vor allem, wenn es um Politisches, kollektive Probleme und unsere gemeinsame Zukunft geht!
Wie sollte Unterricht im Sinne unterdrückter Schüler*innen sein?
Guter Unterricht – soviel sollte mittlerweile klar sein – baut auf guten pädagogischen Beziehungen auf. Wissen über die Art und Weise des Unterrichts sollte mit Schüler*innen geteilt werden. Nutzt die Bilder links doch mal, um mit euren Klassen drüber zu reden!
