Respekt, Verständnis, Spaß … alles Schlagworte?

Pädagogische Beziehungen als Grundlage politischer Bildung

Begriffe wie Respekt oder Spaß am Lernen wirken auf den ersten Blick banal – doch für die politische Bildung haben sie eine besondere Bedeutung. Denn politische Lernprozesse erfordern eine Beziehungskultur, die von Vertrauen, Anerkennung und gegenseitigem Ernstnehmen geprägt ist. Das bedeutet nicht: Konfliktfreiheit oder Harmonie um jeden Preis. Vielmehr geht es um Räume, in denen Unsicherheit, Unterschiedlichkeit und auch Spannung produktiv gemacht werden können. Eine respektvolle Atmosphäre ist dabei keine Voraussetzung, sondern Teil des didaktischen Prozesses. Sie wird gemeinsam hergestellt – von Lehrkräften und Lernenden.

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Für eine ausführliche Lektüre zur Anerkennung in der (politischen) Bildungsarbeit empfiehlt sich der Sammelband: Peter Henkenborg/Benno Hafeneger/Albert Scherr (Hrsg.) (2002): Pädagogik der Anerkennung. (leider nicht frei zugänglich)